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Bau einer Schule im Raum Kunduz 08.2017 PDF Drucken E-Mail
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Seit vielen Jahren engagieren wir uns in Afghanistan. Der Kontakt zur lokalen Bevölkerung steht im Fokus unserer Bemühungen. Das stellt die Basis unserer Hilfe zur Selbsthilfe dar. Die Förderung der Bildung von Mädchen und Jungen ist eine unserer Kernpunkte. Aus gegebenem Anlass unter Einbeziehung der Dorfältesten, der religiösen Autoritäten sowie der Provinzregierung Kunduz fordern wir aktuell den Bau einer Schule im Raum Kunduz. Nach erfolgreich gestelltem Projektantrag erhalten wir finanzielle Unterstützung vom BMZ (Bundesministerum für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Unser besondere Dank gilt dabei ENGAGEMENT GLOBAL, die uns mit Geduld und "know-how" bei der Antragsstellung beraten haben. Die Bevölkerung vor Ort trägt ihren Teil zur Realisierung des Projektes bei! Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen.....Bildergalerie

 
11.000 Euro für Krankenhaus in Kundus/ 08.12.2015 PDF Drucken E-Mail
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Neo Casa spendet 11.000 Euro an Impuls Afghanistan

Erste Baumaßnahmen für Krankenhaus bereits initiiert

Betroffen zeigte sich Malermeister Tugrul AKCICEK von der Firma neo Casa in Weingarten über die Ausführungen von Oberbürgermeister Daniel Rapp anlässlich des Besuchs von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Oktober im Ravensburger Schwörsaal. Nur kurze Zeit vorher hatten US-Amerikanische Kampfjets das Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in Kundus während anhaltender Bombardements getroffen und stark beschädigt. Viele Ärzte, Pfleger und Patienten wurden getötet oder schwer verletzt.

Was hat das mit Ravensburg zu tun? Es gibt jetzt nur noch ein funktionsfähiges Krankenhaus in der Region. Und dieses wurde von Wahid Akbarzada, einem gebürtigen Afghanen, wohnhaft in Ravensburg mit seinem Verein Impuls Afghanistan aus Spendengeldern aus Ravensburg und Umgebung aufgebaut. "Als starker Partner im Boot war auch jahrelang die Kuppelnauschule" erzählt Akbarzada dankbar, "es war immer eine tolle Kooperation mit den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Aber auch viele andere haben uns mit ihren Spenden unterstützt. Wir konnten bereits mehrere Mädchenschulen bauen, ein Kinder- und Waisenhaus, Brunnen aber natürlich auch insbesondere das Krankenhaus". Dieses Jahr beschloss die Agendagruppe Eine Welt, deren Mitglied Akbarzada ist, den Erlös der Eine-Welt-Arbeit für seine Arbeit zu spenden. Da war noch nicht klar, wie wichtig das plötzlich werden sollte. Die Schule wurde nach dem Bombardement kurzfristig umfunktioniert zur Krankenstation, das aus Ravensburg geförderte Krankenhaus ist nun aber völlig überlastet und zu klein, um die große Last allein zu stemmen.

Hier setzt Malermeister Akcicek an und spendet 11.000 Euro für den Ausbau des Krankenhauses. Ihn überzeugte das unglaubliche Engagement des Ravensburger Afghanen und die direkte Hilfe vor Ort: "Ich bin tief beeindruckt, was Wahid mit seinem Verein auf die Beine stellt. Ich weiß, dass jeder einzelne Cent sinnvoll und zu hundert Prozent den Menschen vor Ort zugute kommt. Sie haben so eine Perspektive und können hoffentlich vor Ort weiterleben, ohne flüchten zu müssen", sagt er. Die ersten Baumaßnahmen konnten mit dem Geld bereits in Angriff genommen werden: "Fünf neue Bettenräume sind bereits am entstehen. Und das ist nicht alles: Im kommenen Jahr möchte Akcicek sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen und einen weiteren Anbau finanzieren…Bildergalerie

Möchten auch Sie spenden?

Volksbank Ravensburg

International:
IBAN   DE 3663 0901 0003 0671 8006

BIC     ULMVDE 66

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Damit wir Ihnen eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung schicken können, geben Sie bitte Ihre Postaddresse im Überweisungstext an.

 
Menschlichkeit in Not am Hindukusch - Kämpfe in Kunduz PDF Drucken E-Mail
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Schulprojekte und Krankenhaus in Kunduz trotz Kämpfen unbeschädigt und
im Einsatz*

Laut der aktuellen Medienberichte ist die Situation im Raum Kunduz und
insbesondere im Stadtgebiet auf Grund der militärischen Auseinandersetzungen vor Ort äußerst
angespannt und vor allem für die Zivilbevölkerung sehr belastend.

Die aktuellen Berichte aus der Region beschreiben den Angriff und die Besetzung der Stadt Kunduz durch Kampfverbände der Taliban, die offensichtlich von starken IS-Gruppierungen unterstützt werden.

Mittlerweile wird dem Überfall durch amerikanische Luftangriffe und dem
Einsatz afghanischer Soldaten begegnet. Dabei besteht die große Gefahr, dass die Zivilbevölkerung in arge Mitleidenschaft gezogen wird.

Wie wir direkt von unseren afghanischen Vereinspartnern von vor Ort erfahren konnten, sind sämtliche Schulprojekte in und um Kunduz von Impuls Afghanistan e.V. und Aktion LebensTräume e.V unbeschädigt.

Das durch die Vereine erbaute Krankenhaus in Kunduz ist vollständig  ausgelastet und überbelegt.
Sämtliche Fachkräfte dort sind rund um die Uhr mit der Versorgung von Verletzten beschäftigt.

Da die Belastungsgrenze des Krankenhauses und aller Helfer dort bereits
erreicht wurde, werden mittlerweile auch die Schulen, die von den Einheimischen
beschützt werden, zur Versorgung und Unterbringung von Verletzten genutzt.

Die Angst der afghanischen Bevölkerung ist sehr groß, dass es nun vermehrt zum Einzug von IS-Kämpfern aus benachbarten Regionen kommen wird.

Viele Familien überlegen sich die Flucht, um sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen.
Gemeinsam mit den Familien in Kunduz, die sich in ihren Häusern
versteckt halten, hoffen wir auf ein baldiges Ende der Kämpfe und ein Ende der Gewalt.

Den Familien, die bereits Opfer zu verzeichnen haben, gilt unser aufrichtiges und herzlichstes Mitgefühl! Wir wünschen allen Menschen die Kraft, trotz der bedrängenden Lage
hoffnungsvoll zu bleiben.

Allen deutschen Freunden und unermüdlichen Unterstützern unserer Projektarbeit -  hier wie dort - gilt unser Dank!
Gerade jetzt ist es umso wichtiger, die Bemühungen um
Völkerverständigung , Demokratisierung und Bildung am Hindukusch nicht aufzugeben.

Dafür haben bereits viele Menschen große Leistungen vollbracht und ihren
unerschrockenen Einsatz gezeigt. Nicht zuletzt auch viele deutsche Staatsbürger bei ihren Einsätzen in Afghanistan.

In diesem Sinn engagieren wir uns als Vereinspartner und Einzelpersonen  weiter für eine Schulbildung für die afghanischen Kinder und Jugendlichen,  die langfristig die Grundlagen für eine friedvolle Gesellschaft und  Zukunft von Land und Menschen stärken, schaffen und sichern soll.

Somit konzentrieren wir uns über die Bewältigung der momentanen Krise  hinaus auf den Bau und die Realsierung einer gymnasialen Oberstufe, die Jungen und Mädchen den Weg zum Abitur
und damit zum Studium eröffnen wird.

Durch den Bau dieser Oberstufe wird es erstmals möglich, dass Mädchen  und Jungen aus dem Raum Kunduz den Weg zu einer Hochschulausbildung und zu den Berufsfachschulen  einschlagen können,
die es in Kabul und Mazar-a-Sharif gibt und deren Besuch ihnen bisher  nicht möglich war.
Möge mit der erfolgreichen Realisierung dieses Projektabschnittes ein  friedensstiftender und nachhaltiger Bildungsimpuls für die Region gelingen.

Bitte denken Sie an die Menschen in Afghanistan und helfen Sie mit,
damit die Jugend am Hindukusch die Chance auf eine Zukunft im eigenen
Land hat!!!

1. Vorsitzender 
Wahid Akbarzada Impuls Afghanistan e. V.

Roullaih    Taman e.V.

Klaus Wassermann  Aktion LebensTräume e.V.

 
Grundsteinlegung für Neubau einer Gesundheitsstation in Kunduz/Afghanistan PDF Drucken E-Mail
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Im Beisein von Vertretern der Provinzregierung Kunduz und dem Vereinsvorsitzenden des vor Ort zuständigen afghanischen Partnervereins Tamana konnte im Februar 2012 der Grundstein für den Neubau einer Gesundheitsstation im Stadtgebiet von Alchin in der Provinz Kunduz in Afghanistan erfolgen.

Nach mehreren erfolgreich durchgeführten Schulbauprojekten wird mit diesem Projekt die Grundlage für die medizinische Versorgung der Kinder und ihrer Familien geschaffen. Bisher gibt es für die Menschen in der Region kein ambulantes oder stationäres Gesundheitsangebot. Das Einzugsgebiet der entstehenden Klinik umfasst Alchin und die Bevölkerung aus mehreren umliegenden Dörfern mit ca. 15.000 – 18.000 Menschen.

Die Projektrealisierung wird ermöglicht durch die Zusammenarbeit der deutschen Vereine Impuls Afghanistan e.V., www.impuls-afghanistan.de. und Aktion LebensTräume e.V., www.lebenstraeume.info.

Durch die von den Vereinen eingebrachten Eigenmittel und die finanzielle Förderung aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg wird der Bau des Gesundheitszentrums ermöglicht. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) steht uns bei der Projektabwicklung zur Seite www.sez.de

Wir danken allen Sponsoren für die bisherige Unterstützung, da die Realisierung und der Betrieb dieser Klinik einen sehr wichtigen und nachhaltigen Impuls für den Ausbau des Gesundheitswesens und die internationalen Friedensbemühungen in der Region Kunduz darstellt. Bildergalerie

 
Erfahrungen und Erlebnisse eines Sowjetsoldaten PDF Drucken E-Mail
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In einem offenen Brief an die Redaktion schreibt der Sowjetsoldat Sergej Laschin über sich und seine Erfahrungen im Afghanistankrieg.

Dazu hat er beeindruckende Bilder mit Texten über seine Erlebnisse gezeichnet.

Ein Schritt zur Wahrheit - da ähnliche Erfahrungen und Erlebnisse auch heute wieder von vielen Soldaten aus Deutschland, Amerika ...........gemacht werden.

zum Brief von Sergej Laschin

zu den Bildern und Texten von Sergej Laschin